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18.09.2018

Erfolgreicher Vortrag des invenio Geschäftsführers auf der IIC 2018

imk automotive GmbH und invenio VT intensivieren Zusammenarbeit

Die digitale Transformation der Industrie ist momentan in aller Munde, doch bis zur finalen Umsetzung ist es ein langer und teils auch steiniger Weg. Aus diesem Grund wollen die imk automotive GmbH und die invenio Virtual Technologies GmbH (invenio VT) ihre Zusammenarbeit zukünftig intensivieren. „Dies könnte zum Beispiel durch die Integration von Modulen aus unserem prämierten Software-Baukasten 'VT-DMU' in die imk Software-Lösung 'ema' realisiert werden. Denn nur wer die Daten und Prozesse im Griff hat, wird letztendlich bei der Umsetzung auch erfolgreich sein“, so Hermann Gaigl, Geschäftsführer der invenio VT. „Durch die Zusammenarbeit mit invenio VT bereiten wir unseren Kunden den Weg zu einer effizienten Simulation komplexer Fertigungsvorgänge. Die qualitative Datenaufbereitung ist somit nicht mehr der zeitbestimmende Faktor, sodass menschliche Arbeit humanmotorisch valide und mit größtmöglicher Effizienz geplant, simuliert und ausgewertet werden kann“, sagt Dr. Jens Trepte, Geschäftsführer der imk automotive GmbH.

Hermann Gaigl hat in seinem Vortrag auf der diesjährigen IIC (ema-Anwendertreffen und Industrieforum) am 12. September 2018 in Stuttgart, die Vorteile der Digitalisierung in der Fertigung erörtert. Im Nachgang zum Vortrag gab es bereits konkrete Ansätze mit potenziellen Neukunden. 

In der jetzigen Mensch-Roboter-Interaktion, bewegt sich der Roboter innerhalb seines Schutzzaunes, um nicht in das Arbeitsgebiet des Menschen einzudringen. Hierdurch wird der Mensch vor möglichen Verletzungen geschützt und der menschliche Aufgabenbereich nicht gestört. Um die Arbeitsweise noch effizienter zu gestalten, wird es in Zukunft immer wichtiger die Mensch-Roboter-Schnittstelle zu simulieren, damit Mensch und Roboter gefahr- und problemlos in einem Aufgabenbereich effizient zusammenarbeiten können. 

Um eine Fabriksimulation mit Produktdaten, Robotern und Menschmodellen simulieren zu können, ist eine vorab durchgeführte Datenreduzierung unvermeidbar. invenio VT hat bereits langjährige Erfahrung im Umgang mit der Reduzierung großer Datenmengen und automatisierten Prozessen. Die VT-Technologie lässt sich daher perfekt als Vorprozess einsetzen, um eine Reduzierung sowie anschließende Simulation und Visualisierung in 'ema' effizient zu ermöglichen. Riesige 3-D-Daten lassen sich automatisch um bis zu 90 Prozent reduzieren. In der digitalen Fabrik können je nach Bedarf die von invenio VT entwickelten Softwaremodule, wie die Kollisionsanalyse eingesetzt werden – in kürzester Zeit werden Millionen von möglichen Kollisionen berechnet. Die anschließende Differenzberechnung, ebenfalls ein Modul aus dem invenio-Baukasten 'VT-DMU', ermöglicht das Monitoring der veränderten Datenstände. Da sich die Fahrzeugdaten jeden Tag ändern, ist es wichtig zu wissen, ob der Roboter zum Beispiel eine für ihn bestimmte Schweißnaht noch erreichen kann oder nicht. Im Anschluss können automatisierte Bilder auf Basis von CAD-Daten für Dokumentation und Schulungszwecke erstellt und verwendet werden. 

An der professionell organisierten Veranstaltung nahmen rund 70 Experten aus der Automobilbranche, der Luft- und Raumfahrt und dem Anlagenbau sowie zahlreiche Hersteller, Zulieferer und Universitäten teil.

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